Unternehmens-Verkauf: Lebenswerke erfolgreich übergeben

Sie planen langfristig Ihr Unternehmen zu verkaufen, die erfolgreiche Übergabe Ihres Lebenswerks, denn in der eigenen Familie steht kein passender Nachfolger zur Verfügung. Oder aus strategischen oder wirtschaftlichen Gründen sollen die Unternehmenswerte realisiert werden. Wir kümmern uns um den erfolgreichen Verkauf Ihres Unternehmens – von der Vorbereitung des Prozesses bis hin zu der Übergabe an den Käufer. Dabei zählt nur die beste Lösung für Sie – sei es mit einem strategischen Investor, einem Finanzinvestor oder mit unternehmensinternen oder unternehmensexternen Managern. Dabei bieten wir unsere Dienstleistung Unternehmen nahezu aller Branchen an, die einen Mindestumsatz von 3 Mio. € pro Jahr erwirtschaften.

Die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Firmenverkauf sind die persönliche Übergabebereitschaft sowie eine realistische Vorstellung über den Verkaufspreis. Gerade wenn dieser noch zu niedrig ist, gilt es in einer Vorbereitungsphase das Unternehmen „fit für den Verkauf“ zu machen. Dazu gehört, Strukturen zu vereinfachen, Ertrag steigernde Potenziale auszubauen und sich von ertragslosen Bereichen zu trennen.

Auf Basis der Erfahrungen aus über 100 erfolgreichen Unternehmens-Verkäufen im Mittelstand erreicht Walther Management eine Abschlussquote von über 80%, wobei im Marktdurchschnitt über die Hälfte der Unternehmens-Verkäufe nicht erfolgreich abgeschlossen wird. Gerne unterstützen wir auch Sie dabei, die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs deutlich zu erhöhen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Der Geschäftsführer und Alleingesellschafter eines feinmechanischen Spezial-Fertigungsbetriebs für medizinische Apparate wollte sein Lebenswerk verkaufen, um sich in einem neuen Lebensabschnitt um andere Prioritäten zu kümmern.

Wichtig war ihm, dass der Käufer ein strategischer Investor und kein mit der Branche Medizintechnik wenig vertrauter Finanzinvestor war. Außerden sollte die Firma fortgeführt, der Standort erhalten und die Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden. In einem intensiven Verkaufsprozess über 15 Monate gelang es dem Projektteam, einen geeigneten Übernehmer zu finden, der am bestehenden Standort das Unternehmen kontinuierlich ausbaut und weiterentwickelt. Der ehemalige Geschäftführer freut sich über deutlich mehr persönliche Freiheiten, steht dem Unternehmen aber noch einige Zeit in beratender Funktion zur Verfügung. 

Lesen Sie hier die ausführliche Fallstudie inklusive Interviews mit dem Käufer, Verkäufer sowie mit Mark Walther.

Die Beteiligung eines namhaften PE-Investors entwickelt, errichtet und betreibt als Engineering- und Servicegesellschaft Anlagen und Bauwerke im Wesentlichen für die US-Streitkräfte. Nach dem Anschluss eines sehr erfolgreich umgesetzten Carve-outs aus einem großen Baukonzern und der anschließend erfolgten Alleinpositionierung der Gesellschaft war der Verkauf an einen strategischen Investor der nächste logische Schritt. Walther Management beriet exklusiv den PE-Investor, sprach mit über 100 internationalen Investoren und fand in einem Bieterprozess den passenden Übernehmer für die Beteiligung. Da der CFO ausfiel, stellte Walther Management zusätzlich für einen Zeitraum von 5 Monaten den Interim-CFO, der seinen Nachfolger einarbeitete.

Alle Parteien wurden zufriedengestellt: Der neue Gesellschafter entwickelt nun das Unternehmen erfolgreich weiter und baut ein neues Geschäftsfeld auf, der PE-Investor konnte eine erhebliche Wertsteigerung im Rahmen des Verkaufs realisieren.

Ein international tätiger Papierhersteller geriet durch steigende Rohstoffkosten und sinkende Absatzpreise deutlich unter Druck. Vielfache Maßnahmen wie Stärkung der Hochpreis-Produkte, intensive Preisverhandlungen, Outsourcing des Servicebereichs, Einführung von Factoring und intensive Überwachung der Bestände führten zu keiner nachhaltigen Verbesserung der Lage.

Das Projektteam balancierte auch die unterschiedlichen Interessen von insgesamt acht Finanzierungspartnern, dem Unternehmen, den Familiengesellschaftern und dem Beirat aus. Aus dem weltweiten Anspracheprozess blieben ein englischer, ein irischer und ein malayischer Bieter übrig. Schließlich übernahm der börsennotierte irische Bieter das Unternehmen und stellte eine Zukunftslösung für mehr als 500 Mitarbeiter sicher.

Ein regional tätiges Großhandelsunternehmen mit zwei Geschäftsbereichen konnte durch die unheilbare Krankheit des geschäftsführenden Gesellschafters die alte Marktdominanz nicht mehr aufrechterhalten. Der Chef musste kurzfristig durch einen vom Projektteam ausgewählten Interim Manager ersetzt werden, der das Unternehmen stabilisierte. Da kein Nachfolger aus der Familie bereit stand wurde der Verkaufsprozess eingeleitet. Dieser führte nach neun Monaten zu zwei erfolgreichen Abschlüssen mit zwei strategischen Käufern jeweils inkl. langfristigen Mietvertrag und somit zum Weiterbestand des Lebenswerkes.

Ein mittelständischer Hersteller von Baustoffen erreichte in seinem 125-jährigen Bestehen trotz aller äußeren Umbrüche fast immer positive Zahlen. Eine zu große, teilweise unrentable Investition und eine ausgeprägte Nachfrageschwäche brachten den Hersteller dann aber in die Verlustzone.

Das Projektteam und der Interim Manager ergriffen umfassende Maßnahmen im Vertrieb und der Preispolitik sowie Maßnahmen zur Kostensenkung. Das Unternehmen kehrte nachhaltig in die schwarzen Zahlen zurück. Allerdings war klar, dass bei einer Marktposition Nr. 11 von 18 Marktteilnehmern der Verdrängungswettbewerb gegen internationale Konzerne schwer dauerhaft gewonnen werden konnte. Die Renditeberechnungen für die nächste zum Erhalt der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit notwendige Investition waren alle negativ. Nach intensiven Diskussionen mit allen Gesellschaftern wurde einvernehmlich der Verkauf des Unternehmens beschlossen.

Mit selektierten Strategen wurden Gespräche geführt, nach 9 Monaten stand dank proaktiver Vorgehensweise zum richtigen Zeitpunkt eine favorable Lösung für die Gesellschafter. Anschließend gab es noch viele weitere Transaktionen in dem gleichem Marktsegment. Heute gibt es nur noch 8 Marktteilnehmer. Das Unternehmen besteht heute unter dem alten, eingeführten Namen erfolgreich am alten Standort weiter.

Ein traditionelles Maschinenbau-Unternehmen mit drei nicht zusammenhängenden Geschäftsbereichen war seit vielen Jahren in Familienhand. Die Weltwirtschaftskrise verursachte Umsatzrückgänge, der technologische Vorsprung zu großen Wettbewerbern war nicht ausreichend, die interne Struktur zu komplex.

Nach einem 11-wöchigen Bieterwettbewerb wurde der Haupt-Geschäftsbereich an einen niederländischen Finanzinvestor verkauft, der das Unternehmen auch mittels eines vom Projektteam gestellten Interim Manager auf langfristig tragbare Füße stellte. Ein zweiter Bereich wurde von einem strategischen Investor komplett übernommen. Der dritte Geschäftsbereich war an dem Standort nicht mehr zu halten und wurde geschlossen. Fast alle freigesetzten Arbeitnehmer fanden kurzfristig einen anderen Job.

Der Haupt-Geschäftsbereich besteht unter altem Markenamen weiter und entwickelt sich profitabel.